Termine 2017

Januar 2017 Gespräch mit Verantwortlichen für die Aus- und Weiterbildung von Pflegefamilien

Februar 2017 Gespräch mit dem Landratsamt Thema Pflegekinderwesen

12.08.17 Pflegekindertag 2017 in Nordsachsen

Vostandssitzungen: Beginn jeweils 10 Uhr

15.01.2017 Krause

12.03.2017 Fischer

07.05. 2017 LH Böhm

18.06.2017 Rosengrün

Nicht die Gedanken, sondern die Tat überdauert!

 

Im November erreichte den Pflegeelternverein Nordsachsen e.V. die frohe Botschaft, und am 06.12.2016 hielt man den Spendenscheck in Händen.

Im Beisein der nordsächsischen Sozialdezernentin Frau Heike Schmidt und Mitarbeitern des Pflegekinderdienstes des LK Nordsachsen überreichten Frau Monique Dittmann und Herr Detlef Walter im Namen der Vodafone Deutschland GmbH den Spendenscheck in Höhe von 3.333 Euro an den Pflegeelternverein Nordsachsen e.V.

Die Vodafone Deutschland GmbH spendet jedes Jahr an gemeinnützige Projekte, die sich ehrenamtlich für unsere Gesellschaft engagieren.

Schloss Hartenfels bot den passenden Rahmen und Frau Schmidt sprach ihren ausdrücklichen Dank aus. Sie ließ es sich nicht nehmen, den Besuchern auch noch einen kurzen geschichtlichen Abriss über das Schloss zu geben.

Im anschließenden Gespräch in lockerer Atmosphäre stellte der Pflegeelternverein die geplanten Projekte für 2017 vor. In einen Erfahrungsaustausch, wurde auch über die Herausforderungen diskutiert, vor denen das Pflegekinderwesen im Allgemeinen und somit auch der Landkreis Nordsachsen stehen.

Alle Beteiligten waren sich einig, das nur gemeinsam Lösungen gefunden werden können, die anspruchsvolle, aber auch durchaus befriedigende Arbeit von Pflegefamilien in der Zukunft besser fachlich wie qualitativ aufzustellen und vor allem am gesellschaftlichen Image des Pflegekinderwesens arbeiten zu wollen. Pflegefamilien sind ein wichtiger Baustein in der Jugendhilfelandschaft und bieten für einen Teil der Kinder die optimalen Lebensbedingungen.

So blickt auch die Vorsitzende Jana Krause optimistisch auf das Jahr 2017: „ Wir sind als Verein gut aufgestellt, konnten unser Weiterbildungs- und Bibliotheksangebot auch dank der Spende von Vodafone erweitern. Wir treffen in der Verwaltung auf offene Ohren und sehen den Willen zu praktikablen Lösungen. Arbeit mit Pflegekindern und Pflegefamilien bedeutet auch immer Arbeit mit dem Herzen und wir freuen uns als Pflegeelternverein auf eine gute Zusammenarbeit mit unserer Sozialdezernentin und allen weiteren Verwaltungsebenen im Jugendamt.“ 

 

Weiterlesen: Spendenscheck Vodafone

Pflegefrühstück - politisch - Heiko Wittig zu Besuch

Am 10.12.15 trafen wir uns mit Heiko Wittig, Fraktionsvorsitzender der SPD/Grüne/FDP-Fraktion im Kreistag Nordsachsen.

Bei einem überlangen Frühstück konnten wir nicht nur unsere Positionen artikulieren, es entspann sich ein durchaus gegenseitig befruchtendes und zielführendes Gespräch.Gleichwohl fanden wir auch bei einigen Punkten vorerst keine gemeinsame Position und Herr Wittig wird zu diesen Punkten bei der Verwaltung nachfragen. Eine durhaus legitime Handlungsweise, da auch wir uns bewußt sind, das wir das Pflegekinderwesen in Nordsachsen nur durch "unsere" Brille sehen und ein anderer Blickpunkt angebracht sein kann.

Weiterlesen: 2. Pflegefrühstück - politisch

Presseerklärung

Viel geschafft, noch nichts erreicht.

Am 12.11.16 führte der Pflegeelternverein Nordsachsen e.V. (PEV) seine ordentliche Mitgliederversammlung in Doberschütz durch.

Von Seiten des Vorstandes wurde Rechenschaft über die letzten 1,5 Jahre abgelegt und ein durchwachsenes Resümee gezogen. Eigene Veranstaltungen, auch in Zusammenarbeit mit dem Pflegekinderdienst des Landkreises Nordsachen (PKD), können durchweg als positiv betrachtet werden, die Mitgliederzahl steigt beständig und die verschiedenen Angebote (Beratung, Vernetzung, gegenseitige Hilfe) werden zunehmend nachgefragt. Die finanzielle Situation ist auch dank einer außerordentlichen Spende sehr gut.

„Wir als Verein sind zu einem Marathon gestartet, nicht zu einem Sprint“ mit diesen Worten eröffnete der Sprecher Joerg Krause das Resümee im Hinblick auf die Zusammenarbeit und das Verbesserungspotential mit den Verwaltungsebenen des Jugendamtes Nordsachsen. Auch wenn gehofft wurde, dass sich nach der ersten großen Gesprächsrunde mit dem Jugendamt vieles bessert, so war doch insgeheim jedem klar, Verwaltungsstrukturen brauchen Zeit für einen Wandel. „Ein kurzeitiges Hoch wurde dann schnell wieder durch ein weiter wie bisher abgelöst….“. Dieses hat viele Ursachen, die im Einzelnen besprochen und diskutiert wurden, gleichwohl war und ist es einhellige Meinung, gemeinsam mit der Verwaltung und der neuen Beigeordneten an der Lösung bestehender Probleme zu arbeiten. Auch mag von Seiten des Vereins nicht intensiv genug und regelmäßig nachgefragt worden sein, warum einzelne Absprachen nicht eingehalten wurden.

Weiterlesen: Mitgliederversammlung am 12.11.2016

Positionspapier minderjährige unbegleitete Flüchtlinge vom 16.11.2015

Der Pflegeelternverein Nordsachsen e.V. sieht das aktuelle Ansinnen der Kommunen kritisch, minderjährige unbegleitet Flüchtlinge in Pflegefamilien unterbringen zu wollen. Es macht den Eindruck, dass hier vorschnell und unter Zeit- und Kostendruck Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden sollen, die dann in der direkten Arbeit mit dem Jugendlichen allein gelassen werden.

1. Kompetenzanforderungen

Die benötigte interkulturelle Kompetenz für die Versorgung und Integration eines Flüchtlingskindes ist nicht allein mit einer Sprachkompetenz abzudecken. Neben Sprache sollten geeignete Familien auch in den jeweiligen religiösen Kontexten gebildet sein und ebenso Kompetenzen vorweisen, die mit der streng patriachalichen und männerdominierten Lebensweise umgehen können. Im Rahmen dessen müsste die Pflegefamilie das Fingerspitzengefühl haben, den biografischen Kontext zu berücksichtigen, aber gleichzeitig eine Heranführung an den deutschen Wertekontext ermöglichen. Weiterhin muss man davon ausgehen, dass die Kinder und Jugendlichen, die als unbegleitete Flüchtlinge kommen, erhebliche Traumatisierungen durch Krieg, Verfolgung und Flucht erlitten haben. Es gibt bisher wenige spezielle Angebote, die mit diesen Traumatisierungen umgehen bzw. diese bearbeiten können, innerhalb von Pflegefamilien noch weniger. Bisher war es auch Normalität, dass man in der Regel davon ausging, dass Kinder nur unter ca. 12 Jahren in Pflegefamilien vermittelt werden. Es gibt umfassende Erfahrungen und Studien dazu, warum gerade mit Beginn der Pubertät und darüber hinaus, Pflegefamilien mit ihren spezifischen Integrationsanforderungen an Kinder und Jugendliche, eher ungeeignet für ältere Kinder sind. Kinder in der Pubertät noch in eine Pflegefamilie zu integrieren, obwohl dies ja eher die Zeit der Abnabelung ist, benötig umfassende pädagogische und psychologische Kompetenzen, die selten bis nie in den Pflegefamilien gegeben sind.

Weiterlesen: Positionspapier minderjährige unbegleitete Flüchtlinge

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  1. Mitgliedschaft im LV PA Sachsen